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Lennart Schilgen




Programm: Engelszungenbrecher

Da kommt einer mit Jungens-Charme auf die Bühne und legt los. Singt am Klavier und zur Gitarre, legt den Kopf schief und lässt die Welt ganz anders aussehen. Im Gepäck hat er — so sagt der über sich selbst — "Lieder & Schabernack" und zwar "seit 1806". Diese kleine Pointe verrät viel über seine Art, wie er in seinen Songs dem Publikum sanft, aber bestimmt seine schräge Weltsicht präsentiert. Ob er virtuos über die Katastrophen singt, die Marta in ihrem geplanten Auslandssemester ereilen können oder mit großer und perfekt berechneter Komik sich als Shouter in einer Heavy-Metall-Band zu erkennen gibt: Es ist das charmante Tänzeln am Abgrund, das einen für ihn einnimmt. Man geht mit Freude mit auf seine doppelten Böden, man jubelt innerlich über die vielen Einfälle und Reime, die diesem Sänger und Texter einfallen. Und man ist erstaunt, wie wenig Aufwand Lennart Schilgen braucht, um uns mitzunehmen in seinen "subtilen Wahnsinn zum Wohlfühlen."


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